Business Coaching für Professionals und Akademiker

Sie wissen, was Sie können.
Wohin damit — das ist die eigentliche Frage.

Für Professionals aus Industrie und Wissenschaft, die tief denken, viel wahrnehmen — und genau damit in gewöhnlichen Strukturen auf Grenzen stoßen.
Ich kenne die Logik akademischer und industrieller Laufbahnen von innen — und habe den Übergang in die Selbständigkeit selbst vollzogen, mit allen konkreten Hürden. Kein Coach mit Prozessschema — ein Denkpartner auf Augenhöhe, dem Sie Ihre Situation nicht herunterbrechen müssen.
Sie verlassen die Zusammenarbeit nicht nur mit Klarheit über eine konkrete Situation. Sie verlassen sie mit dem Verständnis, was der eigentliche nächste Schritt ist — nicht der nächstliegende.
Business-Coaching für Professionals aus Industrie und Wissenschaft

Was fehlt, ist keine Kompetenz. Was fehlt, ist ein klares Bild der eigenen Situation.

Der Job ist weg — und mit ihr der Rahmen, dem die Kompetenz jahrzehntelang Bedeutung gegeben hat. Führungskräfte, die nach Jobverlust, Outplacement oder bewusstem Aufbruch innehalten, stehen vor dieser Frage: Was jetzt?

Keine Beförderung, keine erweiterte Verantwortung, kein erklärbares Warum — obwohl die Leistung stimmt. Führungskräfte, die noch in der Rolle sind, stoßen manchmal an eine strukturelle Decke: nicht wegen mangelnder Kompetenz, sondern wegen Profil, Kulturpassung oder politischer Dynamik. Das wird als persönliches Problem erlebt. Es ist ein systemisches.

Der Vertrag in der Wissenschaft läuft aus — und die offene Frage ist nicht nur, wohin der Weg geht, sondern auch wie überhaupt. Das Fach ist klar. Aber die Welt dahinter ist fremd.

Eine Richtung ist gefunden, eine neue Rolle angetreten — und sie bringt Anforderungen mit sich, die niemand angekündigt hat. Was sie können, ist real und jahrelang aufgebaut. Die Übersetzung in Marktsprache oder das Ankommen in einer Rolle, die sich anders anfühlt als erwartet — das ist eine eigene Aufgabe.

Das frühe Erkennen von Problemen wird zur Quelle der Reibung — nicht zur Stärke. Professionals, die mehr sehen und tiefer denken, erwarten, dass das Gewicht hat. Oft ist das Gegenteil der Fall.

Das sind keine Leistungsprobleme. Es sind Systemeigenschaften.

Was all diese Situationen verbindet: Sie werfen Fragen auf, die man mit Kollegen nicht besprechen kann. Mit dem Partner und Freunden oft auch nicht — zu nah dran und sie kennen die Situation nicht aus erster Hand. Was fehlt ist ein Sparrings-Partner, der nicht nur die Theorie kennt, ein Gespräch auf Augenhöhe, das gleichzeitig ehrlich und wohlwollend ist.

Was ich mitbringe

Es gibt einen Moment, den viele dieser Situationen verbindet: Der Kontext, dem die eigene Kompetenz jahrelang Bedeutung gegeben hat, löst sich auf — nicht wegen fehlender Qualifikation, sondern weil der Rahmen selbst nicht mehr trägt. Was jetzt kommt, hat niemand erklärt. Ich habe diesen Moment dreimal vollzogen, in drei verschiedenen Kontexten: aus der Wissenschaft in die Expertenrolle in der Industrie, aus der Expertenrolle in die Führungsrolle, und schließlich Aufbau der Selbständigkeit. Jedes Mal dasselbe: das eigene Profil in einer anderen Sprache schreiben, ohne Vorlage, ohne Garantie.

 

Was meine Klienten mitbringen, ist real — die Kompetenz, die Analyse, die Leistung. Aber sie existiert in einer Sprache, die im neuen Kontext oft nicht ankommt: Tiefe wird als Umständlichkeit gelesen, Breite als Unstrukturiertheit — und wer früher erkennt, was kommen wird, bekommt Widerstand statt Anerkennung. Ich habe diese Muster selber kennengelernt. Das Reibungsmuster zwischen präzisem Denken und Strukturen, die auf einem anderen Tempo und nach eigenen Regeln laufen, allgegenwärtig. Sie müssen mir deshalb nicht erklären, warum das sachlich beste Argument nicht automatisch Gewicht hat — oder warum man früh weiß, was kommen wird, und damit trotzdem nicht durchdringt.

 

Ich beschränke mich nicht auf neutrales Spiegeln: Ich bringe meine eigene Einschätzung ein, auch wenn sie unbequem ist. Ich strukturiere und konfrontiere, wenn die Situation das verlangt. Ich teile meine eigene Erfahrung, wenn gewünscht. Ich bin zertifizierter COATRAIN® Professional Coach (DBVC und IOBC anerkannt).

Für wen

Professionals aus Industrie und Wissenschaft, die tief denken, viel wahrnehmen — und genau damit in gewöhnlichen Strukturen nicht ankommen. Menschen, die genau spüren, dass etwas nicht stimmt — aber noch kein klares Bild davon haben, was. Die keine Aufmunterung suchen, sondern strukturierte Klarheit.


  • Führungskräfte im Übergang aus der Führungsrolle — nach Jobverlust, Outplacement oder bewusstem Aufbruch
  • Führungskräfte auf dem Karriereplateau — noch in der Rolle, aber ohne reale Aufstiegsperspektive trotz nachweisbarer Leistung: das Problem ist systemisch, wird aber persönlich erlebt
  • Postdocs und Wissenschaftler im Übergang — Vertrag endet, Industrie ist die Richtung, aber die Sprache fehlt und die Landkarte auch
  • Neuberufene Professorinnen und Professoren — exzellente Fachkompetenz, keine Vorbereitung auf Führung, Verwaltung und politische Dynamik im Hochschulsystem
  • Professionals in Stagnation — wer merkt, dass Expertise nicht mehr das entscheidende Kapital ist und die Regeln auf dem nächsten Level niemand erklärt hat
  • Professionals, die den Schritt in die Selbständigkeit erwägen — mit klarer Fachkompetenz, aber ohne Sprache für das eigene Angebot und ohne Bild davon, ob das Modell trägt
  • Professionals an einer echten Weggabelung — mehrere Richtungen, keine eindeutig richtige Antwort, kein Vertrauen mehr in die eigene Einschätzung, weil der eigene Blick zu nah dran ist

Typische Situationen

  • Nach dem Exit-Gespräch — nicht die Suche nach der nächsten Stelle steht offen, sondern die Frage, ob das überhaupt noch die richtige Richtung ist. Das löst keine Jobsuche.
  • Man spricht eine Sprache, die die neuen Kollegen plötzlich nicht mehr verstehen. Das ist kein Inhaltsproblem.
  • Eine Professur wurde soeben angetreten — und sofort: Führung von Mitarbeitenden, Lehre für Hunderte, Drittmittelakquise auf neuem Niveau. Ausbildung dafür? Gibt es nicht. Der Übergang vom Forscher zur Führungskraft passiert über Nacht.
  • Der Schritt in die Selbständigkeit steht im Raum. Die offenen Fragen sind nicht nur psychologischer Natur: Was ist ein tragfähiges Angebot? Welche Zielgruppe zahlt dafür? Was bedeutet dieser Schritt finanziell und institutionell wirklich?
  • Was vorher die Stärke war — analytische Tiefe, Genauigkeit, das Beharren auf Präzision — gilt in der Führungsrolle auf einmal als Hindernis. Die Beförderung kam, weil die fachliche Leistung stimmte. Die Regeln danach hat niemand erklärt.
  • Es klemmt konstant, ohne greifbare Ursache. Irgendwann fällt eine Erkenntnis: warum die eigene Wahrnehmungstiefe in bestimmten Umgebungen mehr kostet als bei anderen — und warum das nie klar benannt wurde. Das ist kein Krisenpunkt — sondern der Moment, in dem etwas klar wird, das schon lange da war.
  • Eine neue Rolle wurde angetreten — und sofort kommen Führungserwartungen, politische Dynamiken und unausgesprochene Regeln. Besser, das sortiert zu haben, bevor es sich stapelt.

Formate

Kostenloses Erstgespräch

Gegenseitige Einschätzung, ob der Fit stimmt und das Thema für Coaching geeignet ist.

Dauer: 45 Minuten  
Modus: Per Videokonferenz.
 

Coaching-Paket

Der Standardweg nach dem Erstgespräch — für alle, die eine strukturierte Zusammenarbeit mit klarem Anfang, definiertem Ziel und festem Ende suchen.
 
Inhalt: 12 Stunden Coaching in 6–8 Sessions, verteilt über etwa 3 Monate. Klare Anliegenklärung zu Beginn — was soll am Ende anders sein?
 
Modus: Per Videokonferenz. Präsenz auf Anfrage.
 
Das Programm hat ein definiertes Ende. Keine Offenendigkeit. 
 

Einzelsitzungen

Als Ergänzung zum Coaching-Paket — oder wenn das Anliegen konkret und in sich abgeschlossen ist und keine mehrmonatige Begleitung erfordert.

 

Dauer: 90–120 Minuten je Sitzung  
Modus: Per Videokonferenz. Präsenz auf Anfrage.

 

Auch eine Einzelsitzung ist eine vollwertige Auseinandersetzung mit der Situation — kein Einstieg ins Paket, sondern ein eigenständiges Format mit demselben Anspruch.

Was meine Arbeit ausmacht

  •  Positionierung, nicht Bewerbungshandwerk — Ich optimiere keine CVs, schreibe keine Anschreiben, trainiere keine Interviews. Mein Format setzt eine Ebene früher an: Strategie, Positionierung, Orientierung. Wer konkretes Bewerbungshandwerk braucht, ist bei spezialisierten Anbietern besser aufgehoben.
  • Kontextkenntnis, nicht Kontextfreiheit — Ich kenne die Kontexte meiner Klienten von innen: akademische Laufbahnen, industrielle Strukturen, den Aufbau von Selbständigkeit. Ich kann einschätzen, ob eine Beschreibung der Realität entspricht — und kenne die institutionellen Zwänge, die manche Optionen tatsächlich verschließen. Sie brauchen mir nichts zu übersetzen.
  • Zielorientiert, nicht therapeutisch — Business Coaching ist zukunftsgerichtet. Tiefenpsychologische Arbeit, Traumabearbeitung und therapeutische Krisenintervention liegen außerhalb des Formats. Bei Anzeichen schwerer psychischer Belastung verweise ich aktiv an geeignete Fachkräfte.
  • Systemische Betrachtung, nicht oberflächlicher Symptomfokus — Ob die Situation, in der Sie nicht weiterkommen, eine strukturelle ist — oder etwas, das von Ihnen kommt — ist die entscheidende praktische Frage. Ich bringe den Blick mit, der das unterscheiden kann. Wer das nicht trennt, arbeitet am falschen Hebel.
  • Aktives Mitdenken, nicht Erfahrungsweitergabe — Mentoring gibt Erfahrung durch den Erfahreneren weiter. Ich entwickle Ansätze gemeinsam, fordere heraus, bringe eigene Perspektiven ein — und widerspreche, wenn es nötig ist. Erfahrungsweitergabe übergibt Wissen in eine Richtung — ohne gemeinsames Entwickeln, ohne Widerspruch.
  • Das Ziel ist Urteilskraft und Handlungsfähigkeit — nicht das Ende aller Unsicherheit. Komplexe Situationen haben keine eindeutigen richtigen Antworten, aber man kann lernen darin zu navigieren.

Interesse an einer Zusammenarbeit?