Deep Tech Startup-Begleitung
Die Technologie überzeugt.
Der Weg Prototypen zur Marktreife ist steiniger als gedacht.
Der Übergang, der die meisten Gründer unvorbereitet trifft
Ihr Prototyp funktioniert — unter Laborbedingungen in Ihren Händen. Jetzt sollen Dritte ihn zuverlässig reproduzieren. Fertigungspartner sagen: „Das können wir nicht prozesssicher herstellen.“ Investoren fragen nach dem Manufacturing Readiness Level. Das ist kein technisches Versagen — das ist der Moment, an dem Forschungslogik auf Industrielogik trifft. Und dieser Übergang verlangt andere Werkzeuge als der Prototypenbau.
Sie bauen gerade Ihr erstes kommerzielles System — Die Kostenschätzung aus der Laborphase stimmt nicht mehr. Lieferketten für Ihre spezifische Technologie existieren noch nicht, oder Zulieferer arbeiten nicht mit Startups in dieser Größe. Entwicklungspartner, die Sie brauchen, haben Entscheidungszyklen von 18 Monaten.
Eine Partnerschaft mit einem Industrieunternehmen steht an. Sie kennen Ihre Technologie präzise. Sie kennen die Beschaffungslogik auf der anderen Seite nicht — noch nicht. Türen bleiben zu, die offen sein könnten.
Fünf Personen — alles läuft über direkte Absprache, geteiltes Verständnis, kollektive Energie. Fünfundzwanzig Personen — plötzlich funktioniert das nicht mehr. Entscheidungen dauern. Rollen sind unklar. Konflikte entstehen, wo vorher keine waren. Das ist kein Fehler. Das ist ein Phasenübergang — und in dieser Lücke entscheidet sich, ob ein Startup die Kurve kriegt.
Eine Entscheidung muss in drei Wochen getroffen werden. Förderung nehmen oder ablehnen. Diesen Investor oder jenen. Pivot oder Durchhalten. Sie sind zu nah dran.
Was ich mitbringe
Für wen
- Naturwissenschaftler und Ingenieure, die ein Unternehmen aufbauen — in technologisch anspruchsvollen Feldern
- Spin-off-Gründer aus Universitäten und Forschungsinstituten
- Gründer in der Wachstumsphase, die merken, dass das, was bisher funktioniert hat, nicht mehr trägt
Typische Branchen
- Quantentechnologie & Photonik
- Plasmatechnologie & Fusion
- Materialwissenschaften
- Messtechnik
- Robotik / Automatisierung
- New Space / Luft- und Raumfahrt
- Maritime Technologie & Ocean Tech
- KI-Infrastruktur & Industrial AI
- Defencetech / Verteidigung
Typische Situationen
Organisationsaufbau & Führung
- Das Team ist gewachsen — und plötzlich entstehen Probleme, die vorher nicht existierten: Rollen unklar, Entscheidungen langsam, erste ernsthafte Konflikte
- Führung ist jetzt die Hauptaufgabe — aber die Fähigkeiten, mit denen Sie Ihre Technologie entwickelt haben, sind andere als die, die ein Gründer-CEO braucht
- Das Wachstum stockt, ein Schlüsselmensch geht oder ein strategischer Ansatz skaliert nicht — und die Ursache liegt tiefer als im nächstliegenden Symptom
- Sie haben Kommerzialisierung delegiert — an jemanden ohne Industriekenntnisse, oder Sie versuchen es selbst neben der Technologiearbeit. Sie spüren, dass das nicht trägt, aber nicht, wo genau es hakt.
Industrialisierungspfad & Produktreife
- Ihr Prototyp funktioniert im Labor — aber Fertigungspartner können ihn nicht zuverlässig reproduzieren.Der Schritt von Technologiereife zu Fertigungsreife fehlt: keine Fertigungstoleranzspezifikation, keine Qualitätssicherungslogik, keine Skalierbarkeit ohne den Erfinder
- Sie stehen vor dem ersten kommerziellen System — Die Kosten- und Zeitschätzungen aus der Laborphase stimmen nicht mehr. Sie wissen, dass das stimmt, aber nicht, wie Sie das Risiko strukturieren
- Investoren fragen nach dem Manufacturing Readiness Level oder einem „manufacturing plan“ — und Sie merken, dass Sie noch keine Antwort haben, die standhält
- Ihre IP-Strategie ist zu spät oder zu eng: Patente decken nicht das volle Potenzial Ihrer Technologie ab, oder Sie haben noch nicht geprüft, ob Sie in einen bestehenden Patentdschungel hineinbauen
Lieferketten & Entwicklungspartner
- Sie brauchen Zulieferer oder Entwicklungspartner für eine Technologie, für die keine etablierten Lieferketten existieren — und jede Fehlentscheidung kostet 12–24 Monate
- Ein Konzern signalisiert Interesse als Entwicklungspartner oder Erstkunde — aber seine Entscheidungszyklen und Mindestanforderungen passen nicht zu Ihrer Startup-Realität. Sie wissen nicht, wie Sie das Gespräch führen sollen
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Das Kundeninteresse ist da, aber Entscheidungen fallen nicht. Sie merken, dass das Interesse des technischen Ansprechpartners nicht dasselbe ist wie eine Kaufentscheidung. Die Beschaffungslogik auf der anderen Seite verstehen Sie noch nicht.
- Partnerverträge stehen an: Make-or-Buy-Entscheidungen, IP-Schutz in der Kooperation, Qualitätsstandards — Fragen, für die Ihr Studium keine Antworten vorgesehen hat
Strategische Entscheidungen
- Die Richtungsfrage lässt sich nicht mehr vertagen: Technologiepfad weiter ausbauen oder Marktentwicklung priorisieren, selbst vermarkten oder lizenzieren, jetzt die nächste Runde holen oder organisch wachsen — auf dem Papier stehen die Optionen noch offen, aber die Wahl schließt Türen
- Eine Konzeptentscheidung steht an, bei der Ihre Expertise gleichzeitig Stärke und Blindstelle ist: Technologiearchitektur A oder B, welches Kundensegment zuerst, Make-or-Buy für eine Schlüsselkomponente — je tiefer das eigene Wissen, desto schwerer die faire Abwägung
- Eine Förderentscheidung, eine Partnerfrage oder ein Pivot hängt in der Luft — Sie sind zu nah dran, um klar zu sehen
Formate
Einzelsitzung
Ein professionelles Arbeitsformat als Einstieg oder bei sehr überschaubaren Themen.
- Dauer: typ. 90 Minuten
- Modus: Persönlich oder per Videokonferenz
Retainer
- Inhalt: Nach Vereinbarung
- Umfang: Nach Vereinbarung, z.B. 10 Stunden/Monat
- Laufzeit: Offen, monatlich kündbar.
Was meine Arbeit ausmacht
- Eigene Einschätzung, nicht Spiegelung — ich nehme Position ein, auch wenn es unbequem ist. Sie bekommen eine Einschätzung, keine Bestätigung.
- Erfahrung als Grundlage, Sparring als Methode — Mentoring gibt Erfahrung weiter. Sparring denkt mit — aktiv, mit eigenem Urteil, mit Widerspruch. Kein Konzept, das in der Schublade landet.
- Fachtiefe ohne Übersetzung — Sie müssen nicht vereinfachen. Die Sprache, in der Sie denken, ist die Sprache, mit der wir arbeiten.